Richtext und Tabellen. Was man beim Wechsel zu 8.0.x unbedingt wissen sollte.

Richtext und Tabellen, besonders Richtext Felder die Tabellen enthalten und innerhalb von Tabellen (ganz gleich welcher Art) dargestellt werden, waren schon immer ein wenig spröde zu handhaben.

Bis einschließlich Version 7 gab es eigentlich nur zwei Möglichkeiten wenn man Ärger mit dem linken Rand von Richtext Feldern vermeiden wollte. Entweder packte man das Richtext Feld in eine Tabelle, die Tabelle in eine Teilmaske und fügte diese Teilmaske dann in die entsprechende Tabelle einer Maske ein. Wobei man diese Teilmaske mit der integrierten Tabellen und dem eingebundenen Richtextfeld IMMER und ÜBERALL benutzen musste. Oder man baute das Richtext Feld außerhalb jeder Tabelle in die Maske ein, was manchmal zu ziemlich “bescheuerten” Benutzerinterfaces führte.

Tat man das nicht, dann waren so schöne Effekte zu verzeichnen, das bei jedem Speichern des Dokumentes der linke Rand des integrierten Richtext Feldes um einen Betrag X nach rechts rutschte.

Wie gesagt bis zur Version 7.0.x konnte man diesem Problem mit einem halbwegs intelligenten Design entgegenwirken.

Nun ab der Version 8.0.1, ab da habe ich das zusammen mit Werner Götz getestet, gilt das nicht mehr. Jetzt nimmt das Speichern, genau Speichern alleine reicht um diesen Effekt hervorzurufen, eines in eine Tabelle integrierten Richtextfeldes immer den linken Rand der ersten Tabelle mit, die außerhalb des Richtextfeldes liegt. Und zwar jeder Speichervorgang erneut. Das heist wenn der linke Rand auf 2,54 cm steht, dann sind es beim ersten Speichern 2,54 cm, beim zweiten 5,08, beim dritten 7,62 und so weiter und so fort.

Abhilfe kann nur schaffen, den linken Rand der ersten Tabelle auf 0 zu setzen. Das hat dann wieder Folgen für das Design der Maske, denn wenn man das Umstellt und dann ein Dokument öffnet, schaut die Darstellung ziemlich dämlich aus.

Gottseidank kann man diese Darstellung korrigieren.

Wenn man nämlich die erste Zeile der Maske auf einen linken Rand von Absolut 0cm stellt, dann zieht genau diese Eigenschaft für die Darstellung des ganzen Dokumentes. Danke an dieser Stelle an Werner Götz. Ich hab das nämlich nicht gewusst.

OK das Ergebnis schaut immer noch bescheuert aus, aber es ist wenigstens nicht komplett unbrauchbar.

Liebe IBM ….

Dummer Fehler. Ganz ganz dummer Fehler. Zumal die Tatsache das es Probleme mit linken Rändern und Richtext Feldern innerhalb von Tabellen gibt ja nicht notwendigerweise neu und unbekannt ist. Man sollte meinen, das es zur Standard Prozedur bei der Abnahme einer neuen Version des Clients gehört genau diese Sonderfälle zu testen. Scheinbar ist dem eben nicht so.

Lieber Entwickler ….

Solltest du, aus welchem Grund auch immer, Richtext Felder innerhalb von Tabellen verwenden, prüfe bitte vor einem Wechsel auf Notes 8 sorgfältig, ob die linken Ränder deiner Richtext Felder bei mehrfachem Editieren und speichern stabil bleiben. Tun sie es nicht …. siehe oben.

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